Landkarte Borneo
Sipadan Schildkröte
Bezaubernde Farben und Muster

Malaysia, Borneo, Sipadan: den ursprünglichsten Tauchurlaub haben wir dort auf einer Tauchkreuzfahrt erlebt, schaukelfreier und auch gediegener ist ein Inselaufenthalt doch überall hat man beides: Visionen eines versunkenen Berges, Critters, haifischgroße Fische, Schildkröten. Und in Lankayan spürt man Maledivenfeeling und bekommt in der ersten Nacht Orang Utans kostenlos dazu.

Tauchkreuzfahrten Malaysia



Day from - until (Nights) Ship Route free Price Special More Offer
Sun 26.11.17-03.12.17 (7) Celebes Explorer Rund um Sipadan 16 1,738.00 €    More Further
Sun 03.12.17-10.12.17 (7) Celebes Explorer Rund um Sipadan 10 1,738.00 €    More Further
Sun 10.12.17-17.12.17 (7) Celebes Explorer Rund um Sipadan 16 1,738.00 €    More Further
Sun 17.12.17-24.12.17 (7) Celebes Explorer Rund um Sipadan 16 1,738.00 €    More Further
Sun 24.12.17-31.12.17 (7) Celebes Explorer Rund um Sipadan 14 1,738.00 €    More Further
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Rund um Sipadan

Sipadan Island

„Ich habe andere Orte wie Sipadan gesehen. Vor 45 Jahren! Jetzt haben wir wieder ein unberührtes Stück Natur gefunden“, verkündete Jacques Cousteau hingerissen, nach seiner Erforschung der Sipadan Island. Heute ist sie nicht mehr so unberührt. Auch hier hat der Tauchtourismus seine Spuren hinterlassen. Gott-sei-Dank hat es zumindest aufgehört mit der Dynamit- und Kiemennetzfischerei. Und die Regierung begrenzt die Anzahl der täglichen Taucher zur Naturerhaltung. Die nur 14 Hektar große Insel liegt 35 Kilometer vom Festland Sabahs (Bundesstaat an der Nordspitze Borneos) entfernt an der Spitze eines Riffs der Sulawesi-See (deren Becken bis zu 6 Kilometer tief ist). 11 Kilometer vom Festlandssockel entfernt erhob sie sich einst aus Untiefen und bildete die Spitze eines Vulkans. Das Riff, das Sipadan umgibt, ist flach und klein (nur etwa sechsmal so groß wie die Insel). Nördlich berührt die Riffwand die Küste, so dass Taucher vom Festland aus nach wenigen Flossenschlägen in Gewässern mit bis zu 610m Tiefe schweben. Sipadan ist Kult, Jacques Cousteau hat sie berühmt gemacht. Besonders bekannt ist sie für ihre Barrakudaschwärme und die unglaublich vielen Schildkröten, die man zu sehen bekommt. So wird sie auch die Hauptstadt der Schildkröten genannt. Bisher konnte man mehr als 3000 Fisch- und Korallenarten zählen. Zahlreiche Weißspitzenriffhaie, riesige Barrakuda- und Jackfischschwärme, Manta- und Adlerrochen, Leoparden- und Hammerhaie, Schaukelfische, Gorgonienfächer und Nacktschnecken: Schönheit unter der blauen Decke der Natur.

Geplanter Ablauf der Safari:
1. Tag: Flughafentransfers, Boarding
2. Tag: 3 bis 4 Tauchgänge vor Sipadan
3. Tag:  3 bis 4 Tauchgänge vor Sipadan, 1 Abendtauchgang vor Mabul
4. Tag:  3 bis 4 Tauchgänge vor Sipadan, 1 Abendtauchgang vor Mabul
5. Tag:  3 bis 4 Tauchgänge vor Sipadan, 1 Abendtauchgang vor Mabul
6. Tag:  3 bis 4 Tauchgänge vor Sipadan, 1 Abendtauchgang vor Mabul
7. Tag:  2 bis 3 Tauchgänge vor Sipadan, gegen 14 Uhr Rückfahrt nach Semporna (Hafen)
8. Tag: gegen Mittag Flughafentransfers

Tauchplätze

Barracuda-Point: Farbenfrohe und abwechslungsreiche Steilwand an der Nordseite der Insel vor der meist riesige Barrakuda-Schwärme leben. Graue Riffhaie patroullieren, man trifft auf Büffelkopf-Papageienfische und Schildkröten in allen Größen. Man sollte aber nicht nur das Blauwasser beobachten, denn das Riff lebt: mit Schaukelfischen, Geisterfetzenfischen, Muränen und vielem mehr. Tiefe: 5 - +40m, Sichtweiten: 20 - 30m, teilweise starke Strömungen, Wassertemperatur: 26 - 30°C, für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet, 12 km (25 Min.) südlich von Mabul und 10 km (18 Min.) südwestlich von Kapalai gelegen.

The Drop Off: Dieser Tauchplatz gilt nach wie vor als einer der besten Strandtauchgänge weltweit. Riesige Schulen von Jackfischen und Barrakudas umkreisen die Taucher. Hunderte von Makrelen, die gemächlich ihre Kreise ziehen. Groß sind die Fische, haifischgroß. Man trifft sie im blauen Wasser: Weißpitzenhaie, graue Riffhaie. Dazu Büffelkopf-Papagaienfische und Schildkröten. Korallen und Schwämme in allen Formen und Farben überwuchern die Steilwand. Tiefe: 5 - +40m, Sichtweiten: 15 - 30m, teilweise starke Strömungen, Wassertemperatur: 27 - 30°C, für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Midreef: An der Wand entlang treibend ziehen faszinierende Weichkorallen und orange Gorgonien-Fächer vorüber. Unzählige Überhänge und Spalten sind Heimat für viele Fischarten. Starke Strömungen bringen Nährstoffe und damit ideale Bedingungen für großen Artenreichtum und viele Fischschwärme. Napoleon lebt hier nicht im Exil sondern freiwillig in seinem Unterwasserrefugium. Auf dem Riffdach in lediglich 6 Metern Tiefe trifft man häufig auf Gruppen von bis zu vierzig Büffelkopf-Papagaienfischen, die sich durch die Hartkorallen fressen. Tiefe: 5 - +40m, Sichtweiten: 10 - 25m, moderate bis starke Strömungen, 26 - 30°C warmes Wasser, für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Staghorn-Crest: Am flachen Ende der Wand erreicht man einen wunderbaren Garten mit Geweihkorallen. Die Nachmittagsstunden bieten hier ideale Lichtverhältnisse für tolle Fotos. In den Spalten und Löchern leben viele Riffbewohner. Rote Peitschenkorallen, schwarze Korallen (einige sind bis zu 2 Meter im Durchmesser) und Fassschwämme wurzeln hier. Erfahrene Taucher lassen sich vom Riff weg ins Blauwasser treiben zum Treffen mit Mantas, Hammer- und Leopardenhaien. Tiefe: 20 - +40m, Sichtweiten: 20 - 30m, moderate bis starke Strömungen, Wassertemperatur: 26 - 30°C, für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Whitetip-Avenue: Ein Korallenriff im flachen Wasser das am Rand senkrecht auf 600 Meter in die Tiefe abfällt verspricht unerwartete Begegnungen. Weissspitzen Riffhaie leben hier standorttreu. Die Wand ist übersät mit Felsvorsprüngen, Spalten und Löchern, mit Schwämmen in allen Farben und Formen und umgeben von Rifffischen. Häufig findet man Barsche, Drücker-, Schmetterling-, Clown- und Papageifische und natürlich Schildkröten. Ins Blaue getaucht patroullieren grauen Riffhaie und Weisspitzenhaie. Tiefe: 16 - +40m, Sichtweiten: 20 - 30m, leichte bis mittelstarke Strömungen, 26 - 30°C warmes Wasser, leichtes bis anspruchsvolles Tauchgebiet.

Coral Garden: Ein Eldorado für Unterwasserfotografen. Hier findet man eine Kombination aus abwechslungsreichem und gesundem Korallenbestand und vielen Fischarten. Dazu Schildkröten, Federsterne in allen Farben, Napoleon-, Drücker-, Clownfische und Titandrücker. Neben dem Weitwinkel Makroobjektiv nicht vergessen! Tiefe: 14 - 22m, Sichtweiten: 20 - 30m, mittlere bis starke Strömungen, 26 - 30°C warmes Wasser, für Anfänger geeignet.

South Point: Perfekt für Frühaufsteher, denn beim ‚early morning’ sieht man ziemlich sicher Hammerhaie. Schildkröten gibt’s in Sipadan rundherum, somit auch hier, dazu Weissspitzen Riffhaie, Büffelkopfpapageienfische und Großaugenmakrelen: perfekte Motive Fotos und Videos. Dazu Korallen in all ihrer Vielfalt. Tiefe: 20- +40m, Sichtweiten: 20 - 30m, teilweise starke Strömungen, 27 - 30°C warmes Wasser, schwieriges Tauchgebiet.

Turtle Patch: Höhle mit Tücken und einem Eingang in 18 m Tiefe. Schildkröten oder Delphine verirren sich oftmals nachts darin, verlieren die Orientierung und ertrinken. Skelette verursachen Schauer. Tiefer in der Höhle entdeckt man einige Fischarten, die sich an die ewige Dämmerung angepasst haben. Tiefe: 14 - 22m, mittlere bis starke Strömungen, 26 - 30°C warmes Wasser, schwierig zu betauchen.

Hanging Gardens: Der Steilwandtauchgang beginnt ein Meter unter der Wasseroberfläche. Die Wand fällt senkrecht bis zu einer Terrasse in 70 Meter Tiefe und in der nächsten Stufe geht es in schier unendliche Tiefen. Gorgonienfächer, eine abwechslungsreiche Makrowelt, Süsslippen, Muränen und – natürlich – Schildkröten. Ein weiteres Highlight sind Dutzende Stechrochen. Im Blauen ziehen Hammerhaie, graue Riffhaie und weitere – seltene - Haiarten vorüber. Tiefe: 5 - +40m, Sichtweiten: 20 - 30m, mittlere bis starke Strömungen, 26 - 30°C warmes Wasser, leichtes bis anspruchsvolles Tauchgebiet.

Lankayan Island

Die 40 verschiedenen Tauchplätze sind mit dem Boot in 5 bis 20 Minuten Fahrzeit zu erreichen. Alle Tauchplätze eignen aufgrund der geringen Tauchtiefe (maximal 23 Meter) hervorragend für Anfänger. Und auch alle Makrofans kommen hier auf ihre Kosten: Nacktschnecken, Geisterfetzenfische, Geistermuränen, Kiefernfische, Steinfische. Doch dürfen Sie auch auf Begegnungen mit Blaupunktrochen, Barrakudas, Stachelrochen und große Fischschwärme hoffen. Walhaie sichtet man mit ein bisschen Glück während der Monate März bis Mai. Und zu guter Letzt gibt es auch noch zwei Wracks zu betauchen: ein Fischerboot, das mittlerweile ein Zuhause für die gut getarnten Geisterfetzenfische bietet und ein Schiff der Japanischen Marine, das im 2. Weltkrieg gesunken ist – dort tummeln sich Makrelenschwärme und Barakudas.

Layang Layang

Layang Layang - ein ozeanisches Atoll – liegt 300 km nordwestlich von Sabah. Die Insel ragt aus 2000 Metern Tiefe empor und besteht aus 13 miteinander verbundenen Korallenriffen. Das Steilwandtauchen ist spektakulär und Sichtungen von Hammerhaischulen sind an der Tagesordnung. Selbst Taucher, die schon viel erlebt habe, werden begeistert sein von den Hai- und Rochenbegegnungen, riesigen Hart- und Weichkorallen und den großen Fischschwärmen. Durch die isolierte Lage im südchinesischen Meer wurden die außergewöhnliche Korallengärten und unberührten Riffe nie befischt oder Verschmutzungen ausgesetzt. Die Sichtweiten überschreiten regelmäßig die 50 Meter Marke und die Artenvielfalt ist atemberaubend – ein Eldorado für Taucher!

Mabul und Kapalai

Mabul und Kapalai: ein Muss für alle Makrofans – das gebräuchliche Wort dafür ist Muck Diving. Die Tauchplätze sind wahre Schatzkammern für alle Arten von Makro Raritäten. Nacktschnecken, Geistermuränen, Krokodilsfische, Angler-, Fetzen- und Krötenfische. Die Insel Mabul hat in der Taucherszene den Ruf als eine der besten Plätze für Makroenthusiasten. Auch wenn das Tauchen sich auf geringe Sichtweiten und geringe Tiefen beschränkt, so darf man sich davon nicht abhalten lassen, denn man begegnet hier seltenen kleinen Kreaturen, die man ansonsten stundenlang suchen müsste. Das Hausriff eignet sich auch hervorragend zum Schnorcheln.

Die meisten Tauchplätze von Kapalai sind ideal für alle Taucher, die nicht so viel Erfahrung mitbringen, doch auch erfahrene Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten. Schon vor dem ersten Tauchgang bekommt man einige Riffbewohner zu Gesicht, ohne nass zu werden. Die sonst so seltenen Mandarinfische sind hier an der Tagesordnung und auch alle anderen Arten im Kleintierbereich sind hier schnell zu finden: Seepferdchen, Fangschreckenkrebse, Krokodilfische, Harlekin Fische.